Artikel über die Verdrängung der Camper durch Mobile Homes auf Europäischen Zeltplätzen.


Im SZ Magazin schreibt ANNABEL DILLIG über eine Entwicklung auf Europäischen Zeltplätzen, die mir in den letzten Jahren auch aufgefallen ist:

Die Verdrängung von Campern die mit einem Zelt zelten, durch Mobile-Homes und Campervans.

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46515/Schluss-mit-der-Gentrifizierung-von-Campingplaetzen

Ich versuche meinen Kindern jedes Jahr aufs Neue verständlich zu machen, warum es so toll ist, im Urlaub auch einmal zu improvisieren und das weiche Bett zu Hause gegen eine Isomatte oder ein Feldbett zu tauschen.

Was antworte ich, wenn die eigenen Kinder andere Zeltplatzbesucher in ihren Mobile Homes sehen und mich fragen, warum wir immer in einem Zelt schlafen?

Weil es einfach total cool, anders und spannend ist.

Das ist Camping wie es immer war.

Eine Abwechslung vom Alltag zu Hause.

Im Mobile Home treffen sich jedoch zwei Interessenten:

Zeltplatzbesitzer, die einen höheren Umsatz machen möchten. Das ist absolut Verständlich.

Familien, die im Urlaub auf nichts verzichten wollen. Genauso spießig, wie sie zu Hause leben, möchten sie auch im Urlaub wohnen. Auch verständlich.

Aber wenn das Verhältnis kippt, dann verändert sich auch das Gesicht eines Zeltplatzes.

Jeder sollte auf seine Art glücklich werden

Ich kann mich sogar an Camping Urlaube erinnern, ohne ein einziges Mobile Home gesehen zu haben.

Ich finde durch die vielen Mobile Homes ist der Urlaub auf dem Zeltplatz spießiger geworden.

Auf vielen spanischen Zeltplätzen werden z.B. immer weniger Bungalow Zelte aufgebaut. Ich hatte in diesem Artikel darauf hingewiesen.

Ich bin einfach nur froh, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung dastehe, dass Zelten mit einem Zelt eine ganz besondere Erfahrung für die ganze Familie ist.

 


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