Autopanne im Urlaub – so sind wir wieder gut nach Hause gekommen.

Eine Autopanne, das wünscht sich keiner. Schon gar nicht im Urlaub und in den Ferien. Besonders heikel wird es, wenn das Auto voll besetzt ist, so wie bei uns, als wir an unserem letzten Urlaubstag eine Panne in den Bayerischen Alpen hatten.

Wir sind nicht im ADAC, sondern haben von unserer Haftpflichtversicherung einen Schutzbrief.

In diesem Artikel möchte ich gerne darüber schreiben, wie unsere Panne im Urlaub abgelaufen ist, und wie wir wieder gut nach Hause gekommen sind.

Es war Karfreitag und wir wollten vor der Heimreise von unserem Ruhpolding Osterurlaub noch einen Abstecher zur Roßfeld Panoramastraße machen.

Unser Familien Van hörte sich seit gestern schon etwas komisch an. Aber wir ließen uns davon nicht abhalten und machten uns auf den Weg.

Es war ein strahlend blauer Himmel und der erste sonnige Frühlingstag.

Der Kofferraum war bis oben hin mit unserem Gepäck gefüllt und alle Sitzplätze von 2 Erwachsenen und 3 Kindern belegt.

Nach Ruhpolding ging es bereits steil einen Berg bergauf.

Wir haben eine Panne

Plötzlich kamen komische Geräusche. Dann ein Knall. Wir hatten ein Platten.

Wir sind gleich rechts rangefahren und ich habe einen ersten Blick in den Radkasten geworfen.

Wir hatten einen Federnbruch und die gebrochene Feder hatte von innen den rechten vorderen Reifen aufgeschlitzt.

Na, super.

Ich habe mir erstmal eine Warnweste angezogen, die Warnblinkanlage eingeschaltet und das Warndreieck aus dem Kofferraum geholt und 100 m weiter unten aufgestellt.

Dann habe ich sofort bei der Assistance von meiner KFZ Haftpflichtversicherung angerufen.

Assistance des HUK24 Schutzbriefes

Als erstes wird dort abgefragt, ob man denn einen Schutzbrief habe (warum würde ich denn sonst anrufen?)

Dafür ist es immer hilfreich das eigene Kennzeichen auswendig zu kennen.

Zuerst wird gefragt, um was es sich handelt. Als nächstes geht es um die Lokalisierung.

Da hatten die Damen der Assistance ein paar Probleme, denn sie konnten diese Straße hinter Ruhpolding nicht finden.

Mit meinem eigenenen Navi konnte ich ihnen dann den richtigen Ort mitteilen.

Mit der Schadensmeldung und dem Ort konnte die Assistance dann den Abschleppdienst informieren.

Hilfe von allen Seiten

Zwischenzeitlich hatte sich ein freundlicher Landwirt zu uns gesellt und gleich seine Hilfe angeboten.

Er hatte von seinem Hof aus den Knall von unserem Reifen gehört und war gleich heruntergefahren.

Hier der Link zu dem Hof von unserem freundlichen Ersthelfer

www.plenkhof.de

Auch viele vorbeifahrende Autos hielten an und boten ihre Hilfe an. Viele Einheimische, aber auch Reisende aus ganz Deutschland. Das hat mich sehr gefreut!

Nach ca. einer Stunde (Feiertag) kam der Abschleppdienst an, der sogleich mit der Bergung begann.

Wir hatten zwischenzeitlich den Kofferraum ausgeräumt um an unser Ersatzrad und das Werkzeug zu kommen.

Von uns 5 Personen hatten vorne im Abschleppwagen 2 Platz. Die restlichen drei mussten im Auto auf der Ladefläche platz nehmen.

Transport zum Abschleppdienst Hof

Unser liegengebliebenes Auto wurde auf den Hof des Abschleppdienstes transportiert.

Ich telefonierte während der Bergungsfahrt mit der Assistance bezüglich eines Mietwagens und eines Taxis vom Abschleppdienst zur Autovermietung.

Nicht zu vergessen, es war Karfreitag. Ein Feiertag in ganz Deutschland.

Einer schon den Abschleppdienstleistern kannte einen Chauffeurdienst und die Assistance konnte den Notfaldienst von SIXT in Freilassing erreichen.

Jetzt hieß es umladen des Gepäcks in das Taxi. Mit dem freundlichen Chauffeurdienst ging es dann nach Freilassing.

Dort mussten wir kurz auf den SIXT Ansprechpartner warten, es war schließlich Karfreitag, dann ging es jedoch gleich weiter.

Wir bekamen für 6 Tage einen Opel Zafira. Die Mietkosten trug die HUK24.

Benzin haben wir bezahlt.

Die 6 Tage berechneten sich aus 3 Feiertagen und 3 Reparaturtagen unseres eigenen Fahrzeuges.

Rückblick

Die Panne ereignete sich so um 10 Uhr vormittags. So um 11 Uhr war der Pannen Dienst da. Ab 12 Uhr waren wir auf dem Hof des Pannendienstes. Um ca. 13 Uhr holte uns das Taxi ab. Bei der Autovermietung waren wir so um 13.30 Uhr. Um ca. 14 Uhr konnten wir die Heimreise antreten.

Diese 4 Stunden von der Panne über die Bergung bis zur Weiterfahrt kann man gut als Durchschnittswert ansehen.

Es war nicht das erste mal, dass wir mit einem Gebrauchtwagen eine Panne hatten.

Wir hatten immer die Assistance der HUK24 im Einsatz und wir sind immer gut abgeschleppt worden.

Wenn ich auch sagen muss, dass die Kontaktpersonen am Telefon oft den nötigen Ernst vermissen lassen.

Selbst steckt man in einer Notlage, da hat man keinen Bedarf für lustige Sprüche.

In unserem Fall ist alles glatt gegangen, weil jeder Teilnehmer gut funktioniert hat.

Ein Schutzbrief der HUK24 ist eine preiswerte Möglichkeit Assitance in einem Pannenfall zu bekommen.

Wer 100% sicher gehen möchte, der sollte sich auch die Leistungen des ADAC anschauen.

 

 

 

2 Gedanken zu „Autopanne im Urlaub – so sind wir wieder gut nach Hause gekommen.“

  1. Das ist ja ermutigend, dass bei der Panne so viele Leute ihre Hilfe angeboten haben. Ich habe bei einem Unfall zum Glück eine ähnliche Erfahrung gemacht. Aber trotzdem hab ich seitdem immer die Telefonnummer eines 24 Stunden Pannendienst dabei. Falls ich mal auf einsamen Straßen unterwegs bin.

    1. Hallo Nina,
      ja, sehe ich genauso! Man sollte immer von seiner Assistance oder Abschleppdienst im Auto dabei haben.
      Zusammen mit einem aufgeladenen Handy natürlich 😉

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